VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

auch zum diesjährigen Jahresende erscheint eine neue Ausgabe des EK Connect – und in der kommt einiges auf Sie zu: Wir werfen  einen Blick auf die Produktinnovationen, die unser Unternehmen auf der glasstec 2018 präsentierte. Wir berichten aus der nächsten Zukunft, Stichwort ‚Augmented Reality‘ – und aus dem Reich der Düsseldorfer ‚ingenhoven architects‘. Und in unserem EK-Mitarbeiter-Porträt stellen wir unseren Original-Berliner Außendienstler Thomas Sohr vor – det dürfen Se nüsch verpassen!

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr EK-Team

KURZ NOTIERT

  • EK RUNNERS

  • ERP

  • AUSGEZEICHNET

PRODUKT

 Verbindung mit Profil:

 Neue PSC-Längsverbinder

Durchdacht, effizient, anwenderfreundlich: Mit dem innovativen EK STEEL Connect Längsverbinder aus  der Permanent Spacer Connection Serie setzt die Eduard Kronenberg GmbH im Markt für Abstandhalterprofile wieder einmal neue Maßstäbe. Die eigens für die aktuellen Warm Edge Hybrid-Profilsysteme konstruierten hochpräzisen und belastbaren Verbindungselemente enthalten eine Vielzahl detaillierter Innovationen – die in ihrem perfekten Zusammenspiel weitaus mehr bewirken als nur die Summe ihrer Teile. Überzeugen Sie sich in unserem Überblick selbst von den einzigartigen Vorteilen der neuen PSC-Längsverbinder.

www.ek-connect.de

MARKETING

 Ideenreich –  das Konzept für den neuen EK-Messestand

Von der sicheren Fixierung eines Sprossengitters bis hin zum Jumbo-Fassadenfenster bildet das flexible EK-Produktportfolio als weltweit führender Anbieter von Verbindungselementen in der Isolierglasfertigung Lösungen für nahezu jeden erdenklichen Rahmen. Mit dem neuen EK-Messestand für die glasstec 2018 wurde diese Kernkompetenz unmittelbar erlebbar und erfahrbar.

Jeweils unterschiedlich große Rahmen umschließen den Messestand – und öffnen ihn zugleich, denn sie sind in den Raum schwenk- und verschiebbar. Der Markenraum EK war somit für die Besucher von allen Seiten offen und zugänglich. Und bot so von innerhalb und außerhalb des EK-Standes spannende, ständig wechselnde Ein- und Ausblicke.

EK dankt den zahlreichen Besuchern für die interessanten Gespräche und tollen Momente auf der glasstec 2018 in Düsseldorf.

 

LIFESTYLE

 Kommt nach PC und Internet die

 ‚Augmented Reality‘?

 

‚Augmented Reality‘, die computergestützte Wahrnehmung einer ‚erweiterten Realität‘, ist einer der Schlüsselbegriffe der digitalisierten Welt und spielt auch bei EK eine große Rolle. Zwar stellten sich die Erwartungen der letzten Jahre im Hinblick auf baldige – und lukrative – Einsatzmöglichkeiten als übertrieben heraus. Doch besitzt die Technologie genügend Potenzial um „Das nächste große Ding nach PC und Internet“ zu werden, wie eine deutsche Tageszeitung kürzlich titelte.

Pünktlich zur glasstec 2018 hat EK deshalb eine interne AR-App für die innovative Vertriebsunterstützung herausgebracht. Die App stellt die Produkte anschaulich dar, bietet die Möglichkeit zur schnellen Produktsuche sowie eine Verlinkung zur EK-WEB- und PSC-Produktseite. Das Beste: Per Transfer können die 3D-Artikel auch an einen Gesprächspartner übertragen werden.

Nicht nur bei EK, sondern ganz allgemein boomen AR-Anwendungen im Unternehmensumfeld, wobei die Firmen meist vor allem an AR-Brillen interessiert sind. Anwender sind in vielen Fällen die mobilen Mitarbeiter in Produktion und Logistik vor Ort, um effizientere Arbeitsabläufe und eine erhöhte Prozessqualität zu erreichen. Drei Beispiele machen klar, wo sich der Markt hier hin bewegt.

So hat der Druckerhersteller Epson als große Variante in seinem Sortiment die AR-Brille Moverio BT-2200. Sie kann an einem Schutzhelm angebracht werden, denn sie ist für den Einsatz in industriellen Bereichen ausgelegt und nach Schutzklasse IP54 zertifiziert, was bedeutet, dass die Brille vor Staub und Sprühwasser geschützt ist. Gesteuert wird sie über Sprachanweisungen sowie Kopfbewegungen und Gesten. Eine integrierte Kamera ist um bis zu 35 Grad schwenkbar und die aufgenommenen Videos lassen sich live streamen und mit weiter entfernten Kollegen teilen.

Google Glass Enterprise Edition ist mit einer neuen Version einer AR-Brille am Start, welche via Sprachbefehlen gesteuert wird. Neben dem Display überträgt die AR-Brille auch Informationen über die fest integrierten In-Ear-Kopfhörer. Die Google-Brille wird inzwischen bei mehreren Herstellern, so beispielsweise von General Electric, Volkswagen und Boeing im produktiven Einsatz verwendet.

Auch der Bosch-Konzern vertraut auf die AR-Brillen-Technologie. Experten des Unternehmens schätzen, dass sich bis zu 15 % Arbeitszeit einsparen ließe, sofern ein Servicetechniker via AR-Brille sofort das fehlerhafte Teil angezeigt bekomme. Doch bei Bosch setzt man nicht nur bei der Montage, sondern auch bei der Schulung auf die Brille: dieses Jahr wurde eine Schulungsplattform, die auf der AR-Technologie basiert, eingerichtet.

Doch jenseits dieser professionellen Anwendungen ist der Markt in Richtung Endverbraucher derzeit noch arg begrenzt. Nicht nur, dass es an überzeugenden Anwendungsbeispielen fehle, so Experten, sondern die Brillen seien zu unbequem, nicht einfach genug in der Bedienung und zu teuer. Und es werden die notwendigen Standards vermisst, damit nicht jeder Hersteller sein abgeschlossenes und inkompatibles System schaffe. Und zudem: Jeder Smartphone-Besitzer könne auch ohne Brille AR-Erlebnisse genießen. Und das stimmt ja schließlich auch – wie wir bei EK sehen …

SERVICE & TECHNIK

 Neue EK-Produkte setzen

 höchste Standards

„We try harder.“ Was vielen Wettbewerbern Ansporn ist, gilt für EK allemal: Unsere Konstruktions- und Entwicklungsabteilung experimentiert etwa Tag für Tag mit neuen Materialien, konzipiert neue Ansätze der Produktionsmethoden oder verbessert bestehende Produktserien um ein weiteres Detail. Nachfolgend eine Auswahl unserer jüngsten Produktinnovationen, die neue Standards im Markt setzen.

Neu: EK POLO Connect Kunststoff-Eckwinkel

Auf der glasstec 2018 feierte das brandneue EK-Produkt seine vielbeachtete Premiere. Der EK POLO Connect Kunststoff-Eckwinkel für die High-Performance-Spacer ist aus Polyamid (PA6) mit einem 15 %igen Glasfaseranteil gefertigt. Lamellen gewährleisten die feste Arretierung, Abdichtung und Profiltoleranzaufnahme und sorgen für einen sicheren Halt im Profil. Die bereits prophylaktisch ausgeführten, rückwärtigen Vertiefungen im Eckbereich sind für eine eventuelle Butylaufnahme vorgesehen.

Die neuen glasfaserverstärkten Eckverbinder garantieren dank einer größeren Abstützung in der manuellen Verarbeitung eine noch sicherere Verbindung der Warm Edge-Profile (Cut & Corner) und ermöglichen den universellen Einsatz der aktuellen High-Performance-Spacer aus SAN und PP Material.

Extrem anwenderfreundlich – das praxisoptimierte Lamellendesign

die Lamellen sind durch ihre Positionierung für das einfache und sichere Inserieren wie für das Vorstecken optimal vorbereitet,

durch ihre speziell ausgewählte Anordnung entsteht eine stabile und dauerhafte 2D-Verkrallung im Abstandhalter,

sie nehmen Profiltoleranzen auf und sorgen für einen sicheren Halt – ohne das Profil zu deformieren oder gar zu zerbrechen, weshalb sich die neuen EK POLO Connect Kunststoff-Eckwinkel auch perfekt für Jumbo-Rahmen eignen.

Darüber hinaus sorgen die Lamellen und das Mittelteil vor dem Eckbereich für eine perfekte Abdichtung der befüllten Profile, wobei sich der freie Eckbereich für eine manuelle Versiegelung des Profilrückens anbietet. Die EK POLO Connect Kunststoff-Eckwinkel sind wahlweise in grauer oder schwarzer Ausfertigung verfügbar.

EK fertigt revolutionäre Klemme für ONLEVEL

Für die Herstellung der neuen, erstmals verstellbaren Befestigungsklemme Kronos wünschte sich ONLEVEL als Unternehmen für Balustradensysteme und Ganzglasgeländer eine bislang unerreichte Qualität. Aufgrund des von EK entwickelten neuen Fertigungsverfahrens ist nicht nur die Top-Qualität der Kronos-Klemme garantiert, sondern auch deren völlige Korrosionsfreiheit. Das ist wichtig, dient Kronos doch im Balustraden- und Ganzglasgeländer-Bereich als Befestigung für alle Anwendungen bei diversen Glasdicken (8mm ESG bis 12,76mm VSG) und allen relevanten Pfostenanschlüssen.

Deshalb wird die Klemme bei EK aus einem hochwertigen rostfreien Stahlstück hergestellt und während des gesamten Fertigungsprozesses stets auf präziseste Passgenauigkeit geachtet, um spätere Spannungsrisse im Glas von vorneherein auszuschließen. Anschließend werden die Kronos-Klemmen bei EK vormontiert, damit beim späteren Einsatz nicht erst noch mühsam lose Teile zusammengesucht und -geschraubt werden müssen. Mit den ebenfalls inhouse hergestellten verschiedenen Oberflächendesigns zum Aufclipsen ist jede Kronos-Klemme ganz einfach individualisierbar.

 

www.onlevel.com

 

ARCHITEKTUR

 ‚Radical Green‘

Der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven gehört zu den Vorreitern einer energieeffizienten Bauweise. Dass ressourcenschonendes ‚Green Building‘ dabei keineswegs den Verzicht auf ästhetische Gestaltung bedeutet, zeigt er bei Projekten wie dem ‚Marina One‘ in Singapur oder dem ‚1 Bligh Street‘ in Sydney – und mit dem Kö-Bogen 2 in der NRW-Landeshauptstadt auch vor Ort.

Die ‚ingenhoven architects‘ planen und realisieren weltweit. Sydney, Singapur, Hong Kong, Tokio, Helsinki, Jerusalem, Dublin – wie wertvolle Perlen an einer Kette reihen sich die erfolgreichen Renommierprojekte des Düsseldorfer Architekten mit ihren glänzenden Fassaden aneinander. Nahezu alle führen Grünes im Schilde und sind hochoffiziell mit einem sogenannten Green Building-Zertifikat ausgezeichnet. Dazu muss man wissen, dass die Erstellung einer nachhaltigen, ressourcenschonenden, radikal grünen, oder, um den eigens patentierten Begriff von Ingenhoven zu benutzen, einer „supergreen®“-Baukonzeption, seit über zwei Jahrzehnten den zentralen Ansporn des Architekten und seines Büros bildet.

Ein Hochhaus wie kein anderes zuvor

Die Erfolgsstory von Ingenhoven begann 1996 mit der Fertigstellung der RWE-Zentrale in Essen. 127 Meter hoch war es eines der ersten ökologisch orientierten Gebäude in der Welt und ganz sicher das erste umweltfreundliche in Deutschland. Seine zweischalige Ganzglasfassade belichtet die Büroräume und umfasst zu öffnende (sic!) Fenster für eine natürliche Ventilation. Auch das Grüne war schon da: eine großzügige Parkanlange umspielt das wegweisende Hochhaus. Als im selben Jahr sein Entwurf für den Stuttgarter Hauptbahnhof (S21) den 1. Preis im internationalen Architektenwettbewerb erhielt, wurde auch das Ausland auf ihn aufmerksam. Erste Aufträge in Shanghai, Osaka, Mekka und Sydney folgten. Intelligente Hochhäuser zu bauen sei ähnlich wie der Kraftwerksbau eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts, führte Ingenhoven einmal in einem Interview mit der FAZ aus und erklärte weiter: „Und wir können das. Deshalb bekommen wir die Aufträge.“

Balance von Ästhetik und Funktion gesucht

Doch bereits in dem ersten realisierten Projekt des damals erst 36 Jahre jungen Baumeisters steckt viel von dem Credo, ja der Mission, des späteren Star-Architekten, wie es sich etwa auf der Website von ingenhoven architects wiederfindet: „Unsere Arbeit lässt sich am besten als nachhaltige, zeitlose und natürliche Architektur beschreiben. … Besonderer Wert wird auf den Aspekt der Entwicklung umfassender Nachhaltigkeit gelegt, nicht nur mit Fokus auf Energie und Ressourcen, sondern mit starker Betonung des urbanen Kontexts und der sozialen Nachhaltigkeit.“

Für Ingenhoven, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, kommt Green Building aus dem Bewusstsein, dass Architektur kein Spielen mit Formen sei. Er sucht nach der Balance zwischen ästhetischem Anspruch und geforderter Funktion und hält eine Kombination beider Seiten für unabdingbar. Deshalb verweigere sich seine Architektur auch nicht der Ästhetik, doch ordne sie sich dem Notwendigen unter.

ingenhoven architects – buchstäblich „ausgezeichnet“

Christoph Ingenhoven ist einer der wenigen deutschen Architekten, die internationalen mit nationalem Erfolg verknüpfen können. So hat sein Büro etwa Stuttgarts neuen unterirdischen Hauptbahnhof S21 geplant. Für den „Null-Energie-Bahnhof“, der keine Energiezufuhr für Heizung, Kühlung oder Belüftung benötigt, sondern Wärme von Grundwasser und Luftströmen in den Tunneln nutzt, erhielt Ingenhoven 2006 den Global Holcim Award Gold, eine der weltweit höchstdotierten Architekturauszeichnungen.

Auch in Düsseldorf geht ein „ausgezeichnetes“ Ingenhoven-Projekt allmählich der Vollendung entgegen: die Bebauung des Kö-Bogen 2. Im Rahmen eines internationalen Städtebauwettbewerbs belegte das Konzept eines neuen Geschäfts- und Bürobaukörpers von ingenhoven architects 2014 den ersten Platz. Dabei sind umfangreiche begrünte Fassaden geplant, die als natürlicher Kältespeicher fungieren, saubere und feuchte Luft spenden und so den innerstädtischen Wärmeeffekt reduzieren sollen. Weil das ebenso markant wie gut ausschaut, spricht man in der Stadt statt vom Kö-Bogen nur noch vom ‚Ingenhoven-Tal‘.

Christoph Ingenhoven, 1960 in Düsseldorf geboren, studierte Architektur und Kunstgeschichte an der RWTH Aachen und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hans Hollein. Sein 1985 gegründetes Büro ingenhoven architects mit rund 100 Mitarbeitern entwickelt und realisiert Projekte in fast allen Regionen der Erde, die den jeweils höchsten Green-Building-Standards entsprechen.

www.ingenhovenarchitects.com

MENSCHEN BEI EK

 Im Fokus: Thomas Sohr

Der EK-Anwendungsberater Thomas Sohr ist als echter Berliner für EK in der Hauptstadt und in ganz Deutschland unterwegs. In unserem Mitarbeiter-Porträt erzählt er, was er neben seinen rund 60.000 Reise-Kilometern im Jahr noch privat so alles auf die Beine stellt.

Die Zeit fürs Private ist für Thomas Sohr im Wochenablauf seiner Tätigkeit knapp bemessen. Montags ist für ihn in der Regel der Tag der Termin- und Reiseplanung, danach besucht er dienstags bis donnerstags seine Kunden der Isolierglasbranche in ganz Deutschland, Österreich und Schweiz. Der Freitag ist für die abschließende Protokollierung und das unumgängliche Berichte schreiben reserviert. Bleibt da denn noch genug Zeit für ihn selbst?

Kein Problem, findet Thomas Sohr, auch wenn der Tag keine 48 Stunden habe. Als Fußball-Verrückter habe er sich beispielsweise trotzdem einen persönlichen Traum erfüllen können. So ist er seit neun Jahren Schiedsrichter und ‚schiedst‘ seitdem mit Leidenschaft in der dritthöchsten Berliner Liga. Leider war mehr, wie die erste oder zweite Bundesliga, aufgrund seines damaligen Einstiegsalters mit 45 Jahren nicht möglich. Dabei kennt er das Spiel, und damit die erlaubten und unerlaubten Tricks, auch aus Spieler-Sicht: Mit acht Jahren stand er zum ersten Mal auf dem Platz und hat mit dem Fußballspielen begonnen – bis er den Ball eben gegen die Trillerpfeife eintauschte.

Als Schiri hart, gerecht und konsequent

Und wie steht er zu der oft geäußerten Meinung, ab der zweiten Liga gehe es abwärts immer rauer zu? Da kontert er souverän: „Fußball ist für mich als Schiedsrichter ein Spiegelbild der Gesellschaft. Wie in der Disko und im Verkehr finden Sie auch auf dem Fußballplatz alle Klassen der Gesellschaft. Es gibt nur 0,1 %, die durchdrehen und vom Platz müssen. Ich mache zu 99 % positive Erfahrungen. Ich erwarte, dass die Spieler Respekt zeigen: gegenüber ihren Mitspielern, gegenüber den Gegenspielern und natürlich auch mir gegenüber. Das sage ich vor jedem Spiel klar an und das wird auch gut verstanden. Im Zweifelsfall verschaffe ich mir den notwendigen Respekt durch meinen Stil der Spielführung: Wenn nötig, hart, aber gerecht und vor allem konsequent durchzugreifen!“

Thomas Sohr lebt diese Regeln und gibt sie als Schiedsrichter-Obmann auch an den Schiri-Nachwuchs weiter – Kinder und Jugendliche, für deren Betreuung er sich zusätzlich 4 bis 5 Stunden im Monat abzwackt.

Auch ein gestandener Vertriebs- und Schiedsrichter-Profi wie Thomas Sohr freut sich natürlich auf die gemeinsame Urlaubszeit mit seiner Frau Hilke und seinen vier Kindern. Für ihn ist das gleich zweimal im Jahr die schönste Zeit – und die verbringt er am liebsten mit seiner Familie sommers wie winters in Österreich. Mit einem leichten Glucksen in der Stimme erklärt er, dass der 12-Jährige dabei noch zum Familienurlaub ‚gezwungen‘ werde, sich die zweitjüngste Tochter mit ihren 18 Lenzen aber noch freiwillig anschließe, während sich der älteste Sohn und die älteste Tochter mit ihren 24 und 22 Jahren mittlerweile schon absentieren.

Glücksgefühle bei der Maueröffnung

„Jetzt diesen Sommer war es fantastisch im österreichischen Zillertal. Mountainbike fahren hat Riesenspaß gemacht, auch wenn es schon seltsam ist, 3 Stunden bergauf zu fahren und in nur einer halben Stunde wieder bergab! Canyoning war toll und auch Rafting – kannte ich beides vorher nicht! Das Beste: Hilke und die beiden jüngsten Kinder waren bei diesen Abenteuern immer mit von der Partie.“ Und welche Herausforderungen nimmt die Familie Sohr im Winter an? „In der Regel verbringen wir den Urlaub auch in den Alpen, aber nicht an festen, sondern an verschiedenen Orten. Wir fahren alle Ski und ich mit Begeisterung auch Snowboard. Mit dem Board bleibe ich allerdings lieber auf den roten Pisten, während ich mit den Ski auch die anspruchsvolleren, schwarzen Pisten fahre.“

Und was macht Thomas Sohr, wenn er mal nicht in Skistiefeln und nicht in einem Canyon steckt und auch nicht für EK beim Kunden ist? Dann hört er gerne Musik aus den  80er-Jahren: Manfred Mann, Supertramp, ACDC lassen sein Herz nicht ohne Grund höher schlagen. „Denn das ist die Musik aus der Zeit, in der ich mich hier in West-Berlin und dem, was hier los war, am besten gefühlt habe. Wie etwa bei der Maueröffnung – noch heute betrachte ich das als größtes Glück, das wir erfahren durften. Ich stand in dieser Nacht auch auf der Mauer, bin dann zur Bornholmer Straße und jubelte den Ersten zu, die zu uns rüberkamen …“

Eine letzte Frage muss noch gestellt werden: Wann dürfen wir ein offenkundiges Sporttalent wie ihn denn bei den EK Runners als wertvolle Verstärkung begrüßen? Da lacht Thomas Sohr: „Icke? Nee, ich bin kein Dauerläufer und nur Laufen ist einfach nicht mein Fall. Ich bin viel eher der Jagdhund-Typ, ich brauche einen Ball zum Hinterherjagen. Und außerdem: wenn ich was mache, dann mach ich es richtig. Mit ganzer Leidenschaft!“

Kontaktdaten

Thomas Sohr

Fon +49 30 310135 - 935
Mobil +49 173 7471849
Thomas.Sohr  (at) kronenberg - eduard.de

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